Symposium
Dieses Festival ist ein Raum für visionäre Ideen, mutige Perspektiven und konkrete Leuchtturmprojekte. Hier werden zukunftsweisende Ansätze vorgestellt, reflektiert und gemeinsam weitergedacht. Unser Anliegen ist es, zu inspirieren, fundiert zu informieren und einen lebendigen, respektvollen Dialog zu ermöglichen.
Der Samstag steht im Zeichen von nachhaltiger Landwirtschaft sowie Modellen für eine neue Art des Wirtschaftens – praxisnah, innovativ und mit Blick auf eine lebenswerte Zukunft.
Am Sonntag, den 10. Mai (Muttertag) widmen wir uns der Frage, wie weibliche Energie und Fürsorgeökonomie weltweit gelebt und gestaltet werden. Wir zeigen, wie matriarchale Gesellschaften Fürsorge, Kooperation und Gemeinwohl ins Zentrum ihres Zusammenlebens stellen und welche Impulse daraus für unsere Zukunft erwachsen.
Um möglichst vielen Menschen den Zugang zu den hochkarätigen Referentinnen und Referenten zu ermöglichen, findet das Festival auf Spendenbasis statt. Wir vertrauen dabei auf die Solidarität und Großzügigkeit jener, die es sich leisten können, und tragen gemeinsam dazu bei, dass Wissen, Inspiration und Austausch für alle offen bleiben.
Samstag, 09.05.: Symposium Tag 1
Nachhaltige Landwirtschaft
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09:00 – 09.30Begrüßung
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09:30 – 10.45SEKEM, das Wunder in der Wüste
Vortrag Helmy Abouleish inkl. Diskussion
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10:45 – 11:15Pause
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11:15 – 12:30Ökologisch-transformative Weidewirtschaft
Vortrag Dr. med. vet. Anita Idel
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12:30 – 14:00MITTAGSPAUSE und NETWORKING
Helmy Abouleish
Den Anfang macht der ägyptisch-österreichische alternative Nobelpreisträger Helmy Abouleish, Mitgründer und CEO der biologisch-dynamisch arbeitenden SEKEM-Farm mit zahlreichen Unternehmen, die selbst das World Economic Forum faszinieren. Er wird berichten über den Poly-Ansatz der „Ökonomie der Liebe“, kooperatives Wirtschaften, menschliche Potentialentfaltung, ökologisches Wachstum, soziale Menschenrechte und ganzheitliche Bildung. Und zeigen, wie ein Projekt in der „Dritten Welt“ uns im globalen Norden Entwicklungshilfe geben kann.
Dr. med. vet. Anita Idel
Tierärztin, Autorin und Mitbegründerin der Arbeitsgemeinschaft Kritische Tiermedizin, Dr. Anita Idel, gibt spannende Einblicke in die Ko-Evolution von Mensch, Tier und Mikrobiomen. Sie zeigt, wie nachhaltige Beweidung nicht nur das Klima schützt, sondern auch unsere Gesundheit positiv beeinflusst – und was das One-Health-Konzept damit zu tun hat.
Modelle für eine neue Art des Wirtschaftens
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14:00 – 15:15Gemeinwohl Ökonomie
Vortrag Christian Felber inkl. Diskussion
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15:15 – 16:15Intersektionalität und soziale Ungleichheit
Vortrag Emilia Roig inkl. Diskussion
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16:15 – 16:45Pause
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16:45 – 17:45Regenerative Innovationsentwicklung)
Vortrag Thomas Hann inkl. Diskussion
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17:45 – 18:00Kurze Pause
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18:00 – 19:00Podiumsdiskussion
Christian Felber, Thomas Hann, Christian Wutke (monzebra)
Moderation …
Christian Felber
Thomas Hann
Der deutsche Ökonom Thomas Hann gibt auf dem Zukünfte Festival Einblick in neue Wege des Wirtschaftens: Anhand internationaler Vorbilder zeigt er auf, wie aktuell auch im Allgäu zukunftsfähige Genossenschaftsmodelle entstehen könnten. Im Fokus stehen kooperative Ansätze, die regionale Wertschöpfung stärken, Menschen verbinden und wirtschaftliche Stabilität mit gesellschaftlicher Verantwortung verbinden. Ein inspirierender Impuls für alle, die Wirtschaft neu denken und gemeinsam gestalten wollen.
Emilia Roig
Sonntag, 10.05.: Symposium Tag 2
Weibliche Kraft – (viel) mehr als Muttertag
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09:00 – 09.30Begrüßung
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09:30 – 10.45Europäische Matriarchatsforschung
Vortrag Heide Göttner-Abendroth inkl. Diskussion
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10:45 – 11:15Pause
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11:15 – 13:00Matriarchale Kulturen
Film und Gespräch mit Uscha Madeisky und Dagmar Lilly Margotsdotter
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13:00 – 14:30MITTAGSPAUSE und NETWORKING
Heide Göttner-Abendroth
Heide Göttner-Abendroth ist die Begründerin der modernen Matriarchatsforschung. Sie hat diese erstmals auf einen wissenschaftlichen Boden gestellt, gilt als die Expertin weltweit und hat drei Weltkongresse für Matriarchatsforschung geleitet. In diesem Sinne wird sie den Muttertag in einen neuen, gesellschaftlich relevanten und zugleich heilsamen Kontext setzen
Uscha Madeisky und Dagmar Lilly Margotsdotter
Die Filmemacherinnen Uscha Madeisky und Dagmar Lilly Margotsdotter geben Einblicke in matriarchale Kulturen rund um den Globus und machen sichtbar, wie soziale Balance, Friedfertigkeit und echte Gleichwertigkeit in lebendigen Gemeinschaften praktisch verwirklicht werden.