Vorläufiges, sich ständig in Erweiterung befindendes Programm der sechstägigen Bildungs- Informations- und Motivations-Veranstaltung:
Samstag, 09.05.: Symposium Tag 1
Nachhaltige Landwirtschaft – Vormittag
Helmy Abouleish
Den Anfang macht der ägyptisch-österreichische alternative Nobelpreisträger
Helmy Abouleish, Mitgründer und CEO der biologisch-dynamisch arbeitenden SEKEM-Farm mit zahlreichen Unternehmen, die selbst das World Economic Forum faszinieren. Er wird berichten über den Poly-Ansatz der „Ökonomie der Liebe“, kooperatives Wirtschaften, menschliche Potentialentfaltung, ökologisches Wachstum, soziale Menschenrechte und ganzheitliche Bildung. Und zeigen, wie ein Projekt in der „Dritten Welt“ uns im globalen Norden Entwicklungshilfe geben kann.
Dr. med. vet. Anita Idel
Tierärztin, Autorin und Mitbegründerin der Arbeitsgemeinschaft Kritische Tiermedizin, Dr. Anita Idel, gibt spannende Einblicke in die Ko-Evolution von Mensch, Tier und Mikrobiomen. Sie zeigt, wie nachhaltige Beweidung nicht nur das Klima schützt, sondern auch unsere Gesundheit positiv beeinflusst – und was das One-Health-Konzept damit zu tun hat.
Modelle für eine neue Art des Wirtschaftens – Nachmittag
Emilia Roig
Die Politologin und Aktivistin Dr. Emilia Roig wird Modelle für eine neue Art des Wirtschaftens und Zusammenlebens vorstellen. Sie gründete das Center for Intersectional Justice in Berlin und forscht zu Intersektionalität, Rassismus, Feminismus und sozialer Ungleichheit. Ihre Arbeit inspiriert zu tiefgreifenden gesellschaftlichen Transformationen.
Christian Felber
Thomas Hann
Sonntag, 10.05.: Symposium Tag 2
Weibliche Kraft – (viel) mehr als Muttertag
Am Sonntag, den 10. Mai (Muttertag) widmen wir uns der Frage, wie weibliche Energie und Fürsorgeökonomie weltweit gelebt und gestaltet werden. Wir zeigen, wie matriarchale Gesellschaften Fürsorge, Kooperation und Gemeinwohl ins Zentrum ihres Zusammenlebens stellen und welche Impulse daraus für unsere Zukunft erwachsen.
Heide Göttner-Abendroth
Heide Göttner-Abendroth ist die Begründerin der modernen Matriarchatsforschung. Sie hat diese erstmals auf einen wissenschaftlichen Boden gestellt, gilt als die Expertin weltweit und hat drei Weltkongresse für Matriarchatsforschung geleitet. In diesem Sinne wird sie den Muttertag in einen neuen, gesellschaftlich relevanten und zugleich heilsamen Kontext setzen
Uscha Madeisky und Dagmar Lilly Margotsdotter
Die Filmemacherinnen Uscha Madeisky und Dagmar Lilly Margotsdotter geben Einblicke in matriarchale Kulturen rund um den Globus und machen sichtbar, wie soziale Balance, Friedfertigkeit und echte Gleichwertigkeit in lebendigen Gemeinschaften praktisch verwirklicht werden.
Montag, 11.5. bis Mittwoch, 13.5.: Aktionstage
Donnerstag, 14.5.: Markt der Möglichkeiten und Festival